Terra Australis
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10
Jan

In die blauen Berge gehen wir…

Geschrieben in Travel  von adrian

So wir verlassen jetzt gerade Sydney und machen uns auf den Weg in die Blue Mountains. Zuvor hatten wir 2 Nächte in Bondi Beach verbracht, dieser gilt als einer der bekanntesten Strände der Welt, die TV Junkies werden ihn aus Bondi Rescue kennen. Wir hatten vor hier ein paar Tage die Sonne zu geniessen, allerdings setzte hier das schlechte Wetter pünktlich mit unserer Ankunft ein. Also entschieden wir uns anstatt 1 Woche 2 Tage sind genug Beach Life und so fahren wir jetzt für ein paar Tage zum klettern und die Gegend anschauen in die Blue Mountains.
Diese haben ihren Namen von dem hohen Eukalyptus Anteil welcher eine blaue Dunstwolke ausstösst.

8
Jan

Deutsche Zeitschriften in Sydney

Geschrieben in Vorbereitung  von adrian

Heute waren wir mal wieder auf der Suche nach einer Deutschen Zeitung mit Neuigkeiten aus der Heimat. Gefunden haben wir zwar keine Zeitung, aber doch eine kleine Überraschung mit den zwei Zeitschriften und Rätselheften.

Gruß Adrian & Elke

7
Jan

Sydney Opera House

Geschrieben in Vorbereitung  von adrian



Sydney Opera House

Ursprünglich hochgeladen von hauseraugustat.adrian

Hi,
Wollten euch nur mal kurz zeigen wo wir gerade sind, die aktuelle Temperatur beträgt heute mal wieder wie die letzen paar Tage 31 Grad.

Gruß Adrian & Elke

31
Dez

Feuerwerk über Melbourne

Geschrieben in Vorbereitung  von adrian


Feuerwerk über Melbourne

Ursprünglich hochgeladen von hauseraugustat.adrian

Hier live aus Melbourne. Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr wenn es dann bei euch bald auch soweit ist.

Gruß Adrian & Elke

31
Dez

Happy New Year

Geschrieben in Travel  von adrian

Wir melden uns heute nach längere Zeit wieder. Zu Weihnachten haben wir es leider verpasst euch allen eine schöne Weihnacht zuwünschen. Deshalb wünschen wir euch heute noch nachträglich schöne Weihnachten und ein guten Rutsch ins neue Jahr “2009″. Wir werden heute Silvester in Melbourne CBD verbringen in der Nähe des Crown Casinos und in den so genannten Docklands am Yachthafen. Also dann in diesem Sinne Happy New Year.

Gruß Adrian & Elke

15
Dez

Weihnachtsdeko auf Australisch

Geschrieben in Vorbereitung  von adrian

Weil sich viele von euch Fragen wie in Australien die Weihnachtsdekoration aussieht. Haben wir uns einfach mal den Spaß gemacht die bisher skurilste Weihnachtsdeko zu fotogafieren und sie euch zu zeigen.

8
Dez

Unwetter über St. Kilda Beach (Melbourne)

Geschrieben in Travel  von adrian

 

     


Unwetter über St. Kilda beach (Melbourne)

Ursprünglich hochgeladen von hauseraugustat.adrian

So sieht es aus wenn es hier mal schlechtes Wetter hat. Was hier in Melbourne recht häufig vorkommt, da die hier unter sehr wechelhaftem Wetter leiden und stolz darauf sind. Wenn es an der Ostküste heißt perfect today perfect tomorrow (perfekt heute, perfekt morgen) heißt es hier in Melbourne perfect now bad in five minutes (perfekt jetzt, schlecht in fünf Minuten)

7
Dez

Unsere Reise mit einem Campervan von Alice Springs nach Perth

Geschrieben in Travel  von elke

Bereits vor der Uluru Tour kamen wir auf den Gedanken uns einen Campervan für die Strecke Richtung Süden zu mieten. Die günstigste Möglichkeit ist ein „Relocater“, also ein Auto, dass an seinen Ursprungsort zurückgefahren werden muss. Das einzige Auto, was in diesem Zeitraum erhältlich war musste nach Perth gebracht werden und so entschieden wir uns nun auch die Westküste zu bereisen und mit dem Camervan innerhalb von 8 Tagen von Alice Srings nach Perth zu fahren, was um die 3700km sind.

Unser erster Tag brachte uns bis nach Cooper Pedy. Es ist weltweit das Hauptabbaugebiet für Opale und demensprechend „löchrig“ sieht sie auch aus. Man muss sich eine unwirklich heiße und trockene Gegend in der Wüste vorstellen, die einem Schweizer Käse in puncto Lochabstand ähnelt, da die ganze Gegend mit ein- und Ausgängen von Minenschächten übersät ist, die in den letzten 90 Jahren entstanden sind, seit es hier zum ersten mal hieß, dass es in Cooper Pedy Gold, bzw. Edelsteine zu finden gäbe.
Wir fanden sogar einen Zeitungsausschnitt auf unserem Campingplatz, der die Stadt mit der Kraterlandschaft des Mars vergleicht.
Wir “durften” hier sogar zwei Tage verbringen, da am ersten Morgen das Auto nicht mehr anspringen wollte und wir nach einigem hin und her gesagt bekamen, dass unsere Batterie bis auf 2 Volt unten wäre, was selbst der Mechaniker noch nie gesehen hatte! Dann ging es erst mal los, das die Autovermietungsfirma der Reparatur zustimmen musste und den ganzen Papierkram erledigen, bevor überhaupt angefangen werden konnte mit dem Ausbau der Batterie und der Suche nach einer neuen, passenden, die nicht erst in diese einsame Gegend transportiert werden musste. Ansonsten hätten wir da noch ein paar Tage länger fest gesäßen. Zu unserem Glück hatte eine der Tankstellen noch eine, so dass unser Auto gegen zwei Uhr endlich repariert werden konnte. War natürlich viel zu spät um noch die 800km zur nächsten Stadt (Port Augusta) zu fahren. Dafür fuhren wir am nächsten Morgen bereits um 6Uhr los. Es war eine lange Fahrt und wir kamen gut voran, so dass wir bereits am Nachmittag in Port Augusta waren. Daher überlegten wir uns noch etwas weiter zu fahren um endlich wieder am Meer übernachten zu können. So ging es weiter nach Streaky Bay, einem netten kleinen Städtchen am Meer. Den nächsten Tag haben wir gemütlicher angehen lassen und erst einmal ein bisschen die Landschaft genossen. Danach ging es durch die Nullabor einen öden Gebiet, in dem kein einziger Baum wächst. Unser heutiges Tagesziel war der Ort “Border Village”, wobei man es nicht einmal Ort nennen, eher ein Grenzübergang von South Australia nach Western Australia inklusive einem Roadhouse (Tankstelle + Hotel + Kiosk). Hier suchten wir uns einen netten Stellplatz an den Klippen und genossen den Sonnenuntergang. Auch aßen wir noch alles an Obst und Gemüse, da dies an der Grenze weggeschmissen werden muss (Karantänevorschriften).
Mittlerweile ist es kälter geworden, so dass wir das erste mal seit Wochen wieder lange Hosen und geschlossene Schuhe anziehen mussten. Daher machten wir uns wieder früh morgens auf den Weg Richtung Esperance. Dabei kamen wir durch Gegenden in denen es ein Ereignis war, wenn die Straße eine Kurve machte. So hatten wir einen Straßenabschnitt von 146km, der vermutlich mit dem Lineal gezogen wurde. Aber auch die anderen Straßenabschnitte waren nicht kurvenreicher. So freuten wir uns regelrecht, als wir endlich wieder in bewohntes Gebiet kamen und mehr als nur eine Straße zur Auswahl hatten.

Esperance ist ein veschlafenes Städtchen an der unberührten Küste des Recherche Archipelago. Laut unserem Reiseführer Leben hier seltene Pelzrobben, Pinguine und verschiedene Seevögel. Jedoch sahen wir nichts davon, da sich das Wetter nun noch mehr verschlechterte und ein Dauernieselregen nicht mehr aufhören wollte. Daher flüchteten wir weiter Richtung Westen. Unser heutiges Ziel war die Wave Rock, eine 15m hohe und 110m lange Welle aus Stein. Die Welle ist in mehreren Farben gestreift, die durch verschiedene Mineralienablagerungen entstanden ist. Natürlich haben wir hier auch die typischen Urlaubsfotos mit Surferpose gemacht.
Der vorletzte Tag brachte uns bereits in den Perther Vorort Freemantle.

27
Nov

Ayers Rock, Kata Tjuta & Kings Canyon

Geschrieben in Travel  von elke

Nachdem wir mit dem Zug “The Ghan” von Darwin in Alice Springs ankamen hatten wir ein paar Tage uns zu entspannen und die Stadt zu erkunden. Danach ging es aber schon auf die nächste Tour. Unsere Reise zum wohl berühmtesten Stein der Welt und Wahrzeichen Australiens, dem Ayers Rock, oder wie er in der Sprache der Ureinwohner heisst und mittlerweile auch offiziell wieder genannt wird “Uluru”.

Unsere Tour ging morgens um 6 Uhr von Alice Springs los und führte uns über den Stuart Highway zum “Uluru-Kata Tjuta Nationalpark”. Die Gruppe war bunt zusammen gemischt aus einem japanischen Rentnerpärchen, einem taiwanesischen, einem englischen und einem amerikanischen Pärchen, sowie einem Niederländer und noch drei anderen Deutschen. Dann hieß es erstmal fast 500km im Bus sitzen und sich gegenseitig kennen lernen.

Nach mehreren Stunden kamen wir endlich an unserem ersten Ziel an, dem Uluru. Er ist ungefähr 3,6 km lang und 350m hoch. Nach einem ausgiebigen Mittagessen machten wir uns auf den Weg den Uluru zu Fuß zu umrunden (oder zumindestens den Halben). Dies erwies sich bei 36C als ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. So war es dann auch nicht überraschend, das die Besteigung des Uluru an diesem Tag wegen den Temperaturen nicht erlaubt war. Jedoch hatten wir dies sowieso nicht vor, da es ein Heiliger Ort für die Aborigines ist und es wie es unser Reiseführer so schön beschrieb, der Besteigung des Altars in der Notre-Damm-Kathedrale oder einem Spaziergang durch eine Moschee während des Gebets gleich käme. So schlenderten wir um den riesigen Felsen herum und und machten viele Fotos. Dann hieß es auch schon wieder in den Bus einzuateigen, damit wir noch rechtzeitig vorm Anfang des Sonnenuntergangs am dafür errichteten Aussichtspunkt ankamen. Und schon ging ein herrliches Farbenspiel los, da der Uluru während der untergehenden Sonne ein Farbenspektrum von leuchtendem rot über orange zu braun und schließlich schwarz annimmt. (Adrian hat wie üblich schöne Bilder geschossen)
Danach fuhren wir zu unserem Nachtlager, wo wir in Biwag Säcken unter freiem Himmel schlafen würden. Zunächst aber überraschte uns unser Reiseführer mit einem Känguru Schwanz, den er zusätzlich zu unserem anderen Abendessen zubereitete.
Dann hieß es auch schon schlafen zu gehen, da wir am darauffolgenden Morgen noch vor Sonnenaufgang aufstehen mussten um den Uluru bei Sonnenaufgang betrachten zu können.
Die Aussichtsplattform für den Sonnenaufgang zeigte uns neben einem Uluru in einem herrlichen Farbenschauspiel, auch die Olgas in den verschiedensten Farben. Anschließend gab es ein kurzes Frühstück und dann hieß es auch schon, wieder in den Bus einsteigen und die ungefähr 30km zu den Olgas zu fahren. Die Olgas oder auch “Berg der vielen Köpfe” sind eine beeindruckende Sammlung von runden Monolithen, die höchste Kuppel davon heißt Mt. Olga und ist 546m hoch. Da er für die dortigen Aborigines von höchster Bedeutung ist, dürfen wir auch diese nicht besteigen. Dafür gibt es aber einen wunderbaren Wanderweg mit dem klingenden Namen “Valley of the Winds” (Tal des Windes), dieser schlängelt sich durch schöne Schluchten und belohnt mit Aussichten auf surreale Felsblöcke und eine herrliche naturbelassene Landschaft.
Dann ging es auch schon wieder weiter zum Ayers Rock Resort in dem wir einkaufen konnten. Das Resort ist ein kleines Dorf in einer der ungastlichsten Regionen der Welt und doch fühlt man sich in eine ganz andere Gegend versetzt mit Shopping Center, Souvenierläden und Cafés. Anschließend fuhren wir zu unserem heutigen Nachtlager, welches bereits Richtung Kings Canyon lag, wo es für uns morgen hin gehen sollte.

Das Nachtlager war eine freudige Überraschung. Es lag mitten in der Einöde einer schönen Landschaft und hatte dennoch alles was man baucht. So hatten wir dank eines Brunnens fließendes Wasser und sogar eine Klospülung. Auch beim heutigen Abendessen konnte man wieder einen Känguru Schlanz probieren und die Jungs waren hellauf begeistert den Schwanz zuzubereiten und zu essen. Für uns andere gab es eine bunte Gemüsepfanne. Und schon wieder hieß es sich für die Nacht vorzubereiten um am nächsten morgen wieder früh aufstehen zu können. Man mag denken, das so eine Nacht in der Wildnis im Vergleich zu Städten leiser wäre, jedoch weit gefehlt. So viel Geräusche und vor allem auch unterschiedliche hab ich selten zuvor gehört. Da waren die Vögel am nächsten Morgen als Wecker auch nicht mehr verwunderlich.
Am letzten Tag ging es nun zum Kings Canyon (Watarraka). Der Kings Canyon hat bis zu 100m hohe Steilwände. Wir sind den 6km langen Kings Canyon Rim Walk gelaufen und hatten gleich zu Beginn einen fast 100m steilen Aufstieg, der zum größten Teil aus naturbelassenen Treppen und Felsen bestand. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt worden. Der Weg führte hier am Rand des Canyons entlang, bis hinein in den “Garten of Eden”. Am Ende der fantastischen Schlucht gab es einen Felsenpool mit prähistorischen Palmenfarmen. Dann ging es auch schon weiter durch einen Irrgarten aus gigantischen Sandsteinkuppeln, wobei man aufpassen musste nicht vom Wind weg geweht zu werden, da die Klippen nicht umzäunt sind. Schon ging es wieder an Abstieg und der Parkplatz kam in Sicht. Dort gab es erstmal eine Stärkung, bevor wir uns auf den Rückweg machen mussten. Die Heimfahrt wurde ziemlich holprig, da es nun hieß befestigte Straßen zu meiden und dafür die unbefestigten Straßen durchs Outback zu nutzen. Diesem Umstand verdankten wir viele holprige Stunden und einmalige Bilder dieser Landschaft. So konnten wir freilebende Kamele, Eidechsen und vieles mehr beobachten.

Zurück in Alice Springs verabredeten wir uns alle in Bo’s Saloon, einer netten Bar wieder zu treffen. Aber erstmal hieß es ausgiebig zu Duschen :)

10
Nov

Kakadu National Park

Geschrieben in Travel  von elke

Der Nationalpark hat eine Größe von rund 200km x 100km und gehört wegen seiner seltenen Pflanzen- und Tierwelt zum Weltnaturerbe und wegen seiner kulturellen Bedeutung auch zum Weltkulturerbe. Er liegt über 150km östlich von Darwin.

Wegen der nahenden Regenzeit, die im Oktober/November anfängt, haben wir uns beeilt um noch davor hierher zu kommen. Da es während der Regenzeit leider unmöglich ist an die berühmten Wasserfälle JimJimFalls, TwinFalls oder in andere Gebiete des herrlichen Parks zu fahren. In dieser Zeit können die Straßen bis zu 3m tief unter Wasser stehen.

Morgens um 6 Uhr holte Genda, unser Tourführer für die nächsten 3 Tage, uns vor unserem Hostel ab und wir konnten die anderen Teilnehmer „beschnuppern“. Die Gruppe bestand aus einem Engländer (Tom), einem Waliser (James), einem Koreaner (Oswald), einer Deutschen (Jana), einer Schweizerin (Gabriella) und uns beiden. Für den Morgen stand als erstes eine Bootstour auf den Adelade River auf dem Programm, dort konnten wir Salzwasserkrokodile aus der nähe bestaunen. Dafür hat Genda die Krokodile mit Fleischhappen an langen Stöcken angelockt und uns dann vorgeführt wie hoch die Tiere springen können. (auf ein paar Bildern von Adrian sieht man die Vorderbeine!). Danach ging es weiter zum Kakadu National Park, im Park selbst war unser erster Stopp der Maguk (Barramundi Gorge). Dort konnten wir uns nach einem anstrengenden „Spaziergang“ in den Wasserbecken der Schlucht erfrischen und gemütlich planschen oder auch von erhöhten Felsen in die tieferen Becken springen. Anschließend gab es das lang ersehnte Mittagessen mit leckeren Sandwiches. Dann hieß es auch schon wieder aufbrechen, da wir noch eine ziemlich lange Strecke vor uns hatten, bevor wir unser erstes Nachtlager erreichten. Für das abendliche Lagerfeuer hielt Gendar irgendwann an der Straße und lies uns auf dem Boden liegendes und trockenes Feuerholz sammeln. Unser Campingplatz konnte sich gut sehen lassen und war sogar mit dem Luxus von richtigen Duschen und Toiletten ausgestattet, was wie wir am nächsten Tag noch erfahren sollten nicht immer der Fall war. Für die erste Nacht genossen wir es aber erstmal den ganzen roten Sand von unserem Körper und aus unseren Haaren heraus waschen zu können (bei den Klamotten war vermutlich schon alles zu Spät). Anschließend gab es leckere Wraps mit echtem Kangoroo Hackfleisch, welches über dem Lagerfeuer zubereitet wurde. Danach zauberte der Besitzer des Campingplatzes noch einen leckeren Schokoladenkuchen für uns, der komplett in der Glut des Lagerfeuers gebacken wurde. Es war eine richtige Ehre, denn wir waren die einzige Gruppe, die dies an diesem Abend bekam. Und dann hieß es auch schon „Gute Nacht“, da wir am nächsten Morgen um 5Uhr aufstehen mussten um noch vor der Sonne und Hitze den Gipfel des TwinFalls Wasserfalls zu besteigen.

Wenn ich an die Besteigung des TwinFalls denke, dann kann ich eigentlich nur noch an Schmerzen, Hitze und losen, rutschigen Untergrund denken. Für diese „Qualen“ wurde man aber auch mit einer umwerfenden Aussicht über das Flußbett des Wasserfalls und Teile des Kakadu National Parks, bis hin zum Arnhem Land belohnt. Nach einem halben Abstieg hieß es dann auch wieder schwimmen gehen im Becken des TwinFalls. In solchen Augenblicken kann man sich einfach nichts schöneres vorstellen, als seine Klamotten und Wanderschuhe auszuziehen und ins erfrischende und vor allem kühle Nass zu springen und den Kopf unterzutauchen. Vor dem endgültigen Abstieg hieß es dann auch wieder eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen und immer genug zu trinken. Adrian und ich haben es geschafft allein während Auf- und Abstieg unsere zwei 1.5l Flaschen + seine 2l Wasserblase zu leeren, womit wir uns zu den glücklichen zählen konnten, da die anderen nur ihre 1.5l Flaschen dabei hatten. Für den Nachmittag hatte sich Gendar eine weitere „Gemeinheit“ für uns ausgesucht, der Weg zu den JimJimFalls bestand streckenweise nur aus bis zu mannshohen Felsen, die überwunden werden mussten. Aber auch das war gut machbar und so konnten wir an diesem Nachmittag auch noch im Becken des JimJimFalls baden und die hohen Felswände bestaunen, über die in der Regenzeit das Wasser schießt. Ein-zwei Stunden später hieß es dann leider auch schon wieder dass wir aufbrechen mussten, da wir unser heutiges Nachtlager noch vor Sonnenuntergang erreichen sollten. Dazu muss ich kurz anmerken, dass die Dämmerung zu der Jahreszeit schon um 17Uhr einsetzt. So hieß es also wieder den ganzen Weg durch das ausgetrocknete Flussbett / über die Steine zurück zum Parkplatz und eine weitere herrliche Stunde fahrt auf den Straßen (was ich in Deutschland als bessere Feldwege bezeichnen würde).
Im neuen Nachtlager angekommen stellten wir erstmal wieder unsere Zelte auf und stellten dann fest, dass die ganzen Sanitären Anlagen aus einem Plumsklo bestanden, tja, ein ganz schöner Unterschied zum Tag davor, aber auch machbar. Heute Abend zauberte Gendar uns gekochtes Huhn über dem Feuer, sowie viel Gemüse und selbst gemachten Kartoffelbrei. Was wir nach diesem langen Tag nur so verschlangen :)

Der letzte Tag begann etwas später und verschonte uns von weiteren sportlichen Höchstleistungen. Was aber auch ganz gut war, da einige von uns höllischen Muskelkater hatten und nicht noch so einen Tag wie gestern geschafft hätten. Heute stand Kultur auf dem Programm. Endlich sollten wir etwas mehr von den Aboriginis und deren Leben mitbekomen. Dafür fuhren wir zum Nourlangie Rock, wo wir von Gendar die Höhlenzeichnungen erklärt bekamen, die er als Kind von seinen Grosseltern gezeigt und zusammen mit den Geschichten und Regeln erzählt bekommen hatte. Was die Tour nur noch wertvoller für uns gemacht hat, da wir dies niemals ohne einen so guten Führer erfahren hätten. Auch stellten wir dabei überrascht fest, dass die Touristentafeln vor den Bildern zum einen die Bilder nicht richtig darstellte und zum anderen gar nicht beschrieb was damit dargestellt werden sollte. So aber haben wir einen kleinen aber interessanten Einblick in das Miteinander der Aboriginis bekommen.
Nach dem Mittagessen hieß es dann auch schon, dass wir aufbrechnen mussten um gegen 18Uhr wieder in Darwin zu sein.

Zurück in Darwin wollten wir uns noch gar nicht so ganz von der Gruppe trennen und so verabredeten wir uns für den Abend in einer netten Kneipe, die Gendar und empfahl.
Davor hing es aber erst mal für eine Ewigkeit unter die Dusche :)

(http://www.kakadu4wdsafaris.com.au)