Terra Australis
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Archive for September, 2008

13
Sep

Townsville und Magnetic Island

Posted in Travel  by adrian on September 13th, 2008

Wir sitzen gerade in Townsville der 2 groessten Stadt (150000) von Queensland. Wir sind vor 2 Tagen hier angekommen nach unserem 3-taegigen Segeltoern rund um die Whitsunday Islands. Gestern waren wir hier am Felsenpool ein Kunstliches Salzwasser Schwimmbad umgeben von Wiesesn und Sandstraenden. Danach gabs einen “kleinen” Spaziergang hoch auf den Castle Hill welcher knapp 300m hoch ist, was sich nicht hoch anhoert was es aber ist wenn man auf meeres hoehe ist. Heute gehts weiter nach Magnetic Island die so benannt wurde weil es hier zu Stoerungen von James Cook’s Kompasses kam. Die Insel ist eigentlich wie fast alles in Australien ein Nationalpark, ist aber trotzdem bewohnt. Wir melden uns mit unseren Berichten von den Wihtsunday Islands und Magnetic Island bald wieder. Achso die Bilder von Bundaberg und Agnes Water/ Town of 1770 sind jetzt auch in Alben, richtig beschriftet und verlinkt.

Gruss Adrian & Elke

7
Sep

Bundaberg

Posted in Travel  by elke on September 7th, 2008

Nach Fraser Island hatten wir uns nun schon darauf gefreut nach Bundaberg zu kommen um die Destilliere des wohl besten australischen Rums zu besichtigen.
Jedoch fing das Abenteuer bereits auf der Hinreise mit dem Greyhound Bus an. Planmäßig sollten wir eigentlich um halb fünf in Bundaberg ankommen, jedoch verlief die Busreise anders als geplant.
Ungefähr nach einer halben, dreiviertel Stunde begann etwas vorne beim Busfahrer  laut zu pipsen und der Fahrer suchte die nächste Haltemöglichkeit auf (qualvolle 3 Minuten später). Dort stellte er dann fest, dass die Kühlflüssigkeit fasst weg war und wir neues Wasser nachfüllen mussten. Was bei einem Bus jedoch nicht ganz einfach ist, da sich der Einfüllstutzen auf gut 2m Höhe befindet und sich weder am Bus eine Vorrichtung, noch im Bus eine Leiter befand. So suchten wir uns den nächsten höher gelegenen Punkt raus (einen Baum) und der Busfahrer manövrierte den Bus nach einigem hin und her gekonnt so an den nächsten Baum, dass Adrian geschickt auf den Baum klettern und die von Verena und mir gefüllten Wasserflaschen einfüllen konnte. Da das den restlichen Umstehenden nicht schnell genug ging kamen weitere zum helfen und wuchteten den ganzen Kanister an denn Einfüllstutzen zum nachfüllen. So ging es nach einer gefühlten halben Stunde weiter mit der Reise.
Aber nur für ungefähr 10-15 Minuten, dann ging das gepipse wieder los und es war klar, dass  nun ein Mechaniker oder gar Ersatzbus her musste. Nach über 2 Stunden kam dann endlich der angeforderte Mechaniker aus der „nächstgelegenen“ Stadt und ersetzte uns den porösen Kühlwasserschlauch durch einen Gartenschlauch! (wenigstens hat es damit funktioniert). Mit nunmehr knappen 4 Stunden Verspätung ging es weiter nach Bundaberg. Natürlich war es nun viel zu knapp sich noch ein Hostel auszusuchen, wir mussten sogar Glück haben um 7 Uhr abends noch ein offenes zu finden und wir hatten Glück. Direkt gegenüber des Busterminals lag ein Hostel und die Besitzerin war gerade erst auf dem Heimweg, so dass wir sie noch überreden konnten uns ein zu lassen. Im Nachhinein gesehen hatten Adrian und ich eine ganz dumme Idee, wir nahmen nämlich gleich 2 Nächte, anstatt wie unsere anderen Mitreisenen (Verena & Fabian) nur eine Nacht. Dazu muss gesagt werden, das das Hostel ein Arbeiterhostel für Fruitpicker (Erntehelfer) ist zumindest die Bewohner in dem Hostel anscheinend mit Null Komfort und grenzwertigen hygienischen Verhältnissen zufrieden waren. Die Bäder waren „unter aller Sau“, ebenso wie die Küche, Fußböden und eigentlich alles andere auch. Unser Zimmer war vielleicht 10m2 groß, hatte kein Fenster, der Teppichboden bestand aus mehr Flecken als ursprünglicher Farbe und zu allem Übel war in dieser Muffhölle auch noch die Klimaanlage kaputt!
So war es dann auch nur zu verständlich, dass wir uns außer zum Schlafen absolut nicht in dem Hostel aufgehalten haben und selbst für die hygienischen Angelegenheiten gingen wir lieber in McDonalds oder sonst wo hin.

Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg zur Bundaberg Rum Destillerie gemacht, der Grund weswegen wir überhaupt in diesen Ort gefahren sind. Die Führung war richtig schön und beeindruckend zugleich. Am Anfang hieß es gleich mal, dass wir alle Taschen und elektronischen Geräte einzuschließen hätten und dann ging es auch schon durch den hohen Elektrozaun. Unsere erste Station war das Melassehaus. Melasse ist ein Produkt aus Zuckerrüben, die einen nicht unbedeutenden Anteil des Alkohols im späteren Gärprozess erzeugt. Wir durften sie dann auch proberen „bähh“ der Geschmack ist einfach zu gewöhnungsbedürftig, als dass es gut schmecken könnte. Danach kamen die weiteren Gär- und Reifeprozesse und am Ende durften wir die 6 Millionen Dollar teuren (vollen) Holzfässer sehen und nun war auch klar, warum absolut kein elekt. Gerät auf das Gelände durfte, da wie uns gesagt wurde, bereits ein geringer Funkenflug die Flüssigkeiten zum brennen bringen könnte. Zum Schluss kam natürlich noch der schönste Teil, wir durften den Rum und ihre anderen Produkte probieren  :-)

7
Sep

Noosa

Posted in Travel  by elke on September 7th, 2008

Nach Brisbane zog es uns weiter in den Norden nach Noosa. Die Stadt ist eigentlich eine Ansammlung mehrerer Gemeinden, u.a. Noosa Heads, Noosaville, Noosa Junction und Tewantin. Unser Hostel, das Koala Beach Resort lag in Noosa Junction. Es nicht mehr das neueste und schönste, dafür aber mit super nettem Personal, so dass man ganz gut darüber hinweg sehen konnte, dass die Duschen nicht mehr dicht waren und den Boden mit bewässerten. Jeden Abend gab es hier ein anderes leckeres und mehr als reichhaltiges Essen für wenig Geld. Durch den Barraum, in dem wir meistens gegessen haben, wenn es schon dunkel und kühl wurde, hat es uns extrem an den Speicher (Furtwangens höchste Studentenbar) erinnert.
Am ersten Tag zog es erstmal an den Strand und dann gleich weiter in den Nationalpark. Unsere Route führte uns einmal um den Park herum und an alle Aussichtspunkte mit herrlichen Ausblicken auf das Meer mit Surfern, Delfinen und dem endlos weiten Horizont. Daraufhin stand für Adrian die Entscheidung fest, dass es hier am nächsten Tag surfen gehen will.
Der nächste brachte jedoch eine schöne Flaute mit sich, denn Wellen suchte man vergebens und so entschlossen wir uns nochmal in den Nationalpark zu gehen und diesmal zu versuchen einheimische Tiere zu sehen. Dafür suchten wir uns den „Eukalyptusweg“ aus, dieser führte, wie der Name schon sagte an vielen Eukalyptus Bäumen vorbei und mitten ins Herz des Parks bis ganz hinauf auf den „Buckel“ (anders kann man als schwarzwalderfahrener Mensch den Berg einfach nicht bezeichnen). Unsere Bemühungen und Verrenkungen blieben leider erfolglos, dafür konnten wir uns am Gekreische der Kakadus „erfreuen“. (auf Bildern sehen sie soo niedlich aus, aber irgendwann reicht es sie zu hören, besonders nicht schon morgens um fünf als Wecker). Auf unseren Wanderungen durch den Nationalpark hab ich mir auch gleich meinen ersten Sonnenbrand zugezogen (unsere erste Sonnencreme hat es bei mir nicht ganz gepackt). Daraufhin ging es abends noch in Supermarkt um echte australische Sonencreme zu kaufen. Nun haben wir eine ziemlich gute, die sogar 4 Stunden garantiert Wasserfest ist und wir somit ohne Probleme schwimmen oder surfen gehen können.
Am letzten Tag in Noosa buchten wir unsere 3tägige Fraser Island Tour. Die Tour wird in Rainbow Beach starten und und eine SelfDrive Tour mit 11 Personen werden.